Der Nationalpark Böhmische Schweiz wurde in Tschechien im Jahre 2000 als vierter seiner Art gegründet. Als einmalige, vom Menschen kaum berührte, Landschaft, mit einer einzigartigen Flora und Fauna. Er umfasst eine Fläche von 79 km² und grenzt an den Nationalpark Sächsische Schweiz auf der deutschen Seite.
Die Landschaft der Böhmischen Schweiz ( ehemals Sudetenland )wird seit jeher auch durch die Gegenwart des Menschen mitgestaltet. Friedenskreuze, Felskapellen und verlassene Kirchenwege erinnern an längst vergangene Geschichten hiesiger Bewohner. Der harmonische Einklang der einheimischen Bauwerke (sog. Häuser mit Umgebinde) zieht bis Heute die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich, welche sich seit dem Ende des 19. Jahrhunderts in die Böhmische Schweiz aufmachen.
Ihre Wege führen meistens zum berühmten Prebischtor, dem größten Sandsteintor Europas oder zur Flußfahrt in die Schluchten des Flusses Kamenice. Einzigartige Erlebnisse bieten aber auch die zahlreichen Aussichten wie z.B. die Marienfels-Aussicht bei Jetřichovice/Dittersbach, die in Fels gehauenen Räuberburgen wie z.B. Šaunštejn/Schaunstein bei Vysoká Lípa/Hohenlaipa, oder romantische Spaziergänge durch das Kyjovské údolí/Khaa-Tal.
Weitere Informationen finden Sie auch im Tourismusportal der Sächsisch Böhmischen Schweiz.